Zu Sicherheitskoordinator

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (kurz Baustellenverordnung) vom 10. Juni 1998 verpflichtet den Bauherrn für Baustellen auf denen Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, ja nach Art und Umfang des Bauvorhabens einen Koordinator zu bestellen.

Die Anforderungen an den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) werden hierbei explizit in den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB 30)festgelegt.

Hierbei können dann die Tätigkeitsfelder und Aufgaben des von uns gestellten Koordinators in der Planungsphase und in der späteren Ausführungsphase mit dem Bauherrn abgestimmt werden.

Dies ermöglicht in der Praxis einen gewerksübergreifenden Ablaufplan, der z.B. gemeinsam genutzte Sicherheitseinrichtungen wie Gerüste oder Fangsicherungen koordiniert und entsprechende Maßnahmen bezüglich des Arbeitsschutzes auf der Baustelle vorgibt. Des Weiteren wird durch den SiGeKo eine sogenannte Unterlage erstellt, die dem Bauherrn nach Beendigung der Baumaßnahme übergeben wird. Darin enthalten sind alle Wartungs- und Instantsetzungsmaßnahmen aller im Bauwerk installierten Einbauten (Fenster, Türen…). Dies soll dem Bauherrn während der späteren Betriebszeit des Gebäudes zur Optimierung der Wartung und Instantsetzung dienen.